- Bettina König-Kolbus -
ehem. Barckhan

Hundeosteopathie
Physiorex

Was ist Osteopathie?

Osteopathie ist eine ganzheitliche Heilkunst, deren Werkzeug die Hände des Therapeuten sind.

Nachdem Begründer der Osteopathie Dr. Andrew Taylor Still ist das Ziel der Osteopathie die Bewegung und Beweglichkeit bei größstmöglicher Stabilität zu erhalten. Nur in stabiler, elastischer Beweglichkeit steckt die Fähigkeit zur Selbstkorrektur.

Alles Leben ist Bewegung, dort wo Bewegung gestört ist beginnt Krankheit.

Dabei ging Still davon aus, dass es neben Atem- und Herzrhythmus auch eine Eigenkontraktur des Fasziengewebes gibt, was inzwischen wissenschaftlich belegt wurde.
Faszien sind die Weichteilkomponenten des Bindegewebes , bilden um das Knochengerüst herum die Körperform und umhüllen Blutgefäße, Nerven, Muskeln und Organe, wobei sich Struktur und Funktion gegenseitig beeinflussen.
Veränderungen sind Zeichen von Funktionsstörungen.

Das Auffinden und Lösen von Funktionsstörungen ist Aufgabe des Osteopathen.
Dadurch dass die Faszien kontinuierlich miteinander vernetzt sind, lösen Ursprungsläsionen Folgeläsionen aus, z.b. kann ein Kniegelenksproblem unbehandelt zu Problemen im Rückenbereich führen:

Bei der Erkrankung des einzelnen leidet auch die Gesamtheit!
Die osteopathische Behandlung sollte deshalb bestenfalls bereits im Stadium der reinen Funktionsstörung einsetzen bevor röntgenologisch Schäden nachweisbar sind, z.B. bei ersten Anzeichen einer Lahmheit oder auch rein vorbeugend, denn dann sind die Funktionsstörungen reversibel!
Bei bereits bestehenden strukturellen Veränderungen ( z.B. Knorpeldefekten bei Arthrose) können dagegen die Symptome nur gelindert und Folgeschäden vermieden oder behoben werden.

Die osteopathischen Behandlungsmöglichkeiten

Faszientechniken:
Faszien bilden u.a. Faszienketten, die eng mit Muskelfunktionsketten verbunden sind und Bewegungen von einer Region des Körpers auf weit entfernte Körperteile übertragen.

Ihre Aufgabe ist die Kraftübertragung, Stoßdämpfung und Harmonisierung von Bewegungsabläufen. Bei Dysfunktionen lösen sie u.a. Bewegungseinschränkungen aus, die durch sanfte Techniken behandelt werden können.

Craniosakrale Therapie:
Die beiden Pole Cranum = Schädel und Sakrum= Kreuzbein bewegen  sich synchron zueinander und folgen einem Eigenrhythmus.
Ziel der sehr sanften Behandlung ist die Wiederherstellung eines an allen Körperteilen fühlbaren craniosakralen Rhythmus und die physiologische Beweglichkeit aller dafür verantwortlichen Knochen (Schädelknochen, Wirbelsäule, Iliosakralgelnek)

Viszerale Techniken: 
sind sanfte Methoden zur Behandlung von Spannungsänderungen an den inneren Organen sowie bei Störungen in ihrer Eigendynamik.

Unterstützung der Therapie:
Unterstützt werden können diese Therapien durch Maßnahmen der Krankengymnastik , Akupunkturbehandlung, Homöopathie und/oder Training auf dem Unterwasserlaufband.